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Viele Wege führen ins Internet aber welcher ist der schnellste und günstigste? Wir haben die Breitband-Angebote für DSL, Kabel und LTE verglichen.

 

Die Zahl derer, die zu Hause im Affenzahn durchs Web brausen, nimmt zu: Laut der aktuellen VATM-Studie zum TK-Markt in Deutschland ist die Anzahl der Breitbandzugänge letztes Jahr um 1,1 Millionen auf insgesamt 27,5 Millionen Anschlüsse gestiegen. Davon sind fast die Hälfte in der Hand der Deutschen Telekom. Das schnellste Wachstum verzeichnen zwar die Kabelbetreiber, die inzwischen 3,6 Millionen Haushalte versorgen. Beim Umsatz führt aber die Telekom: 2011 hat der Marktführer schätzungsweise aber 17 Milliarden mit seinem Festnetzangebot erwirtschaftet  fast soviel, wie die Breitbandwettbewerber zusammen. Doch ob des ambitionierten Ziels der Bundesregierung, 75 Prozent der Haushalte bis Ende 2014 mit bis zu 50 Mbit/s zu erschließen, zeigt sich die Branche skeptisch: Der Anteil der Highspeed-Anschlüsse mit aber 50 Mbit/s beträgt gerade mal gut ein Prozent. Wahr ist aber auch: über 33 Prozent der DSL-Zugänge sind immerhin schneller als 6 Mbit/s. Damit Sie wissen, wer für Sie das beste Paket schnürt, habe die Breitband-Angebote der DSL-, LTE- und Kabelnetzbetreiber verglichen.

Die Kabelbetreiber sind in puncto Tempo den DSL-Kollegen weit überlegen: Ein Zugang mit bis zu 32 Mbit/s ist hier schon Pflicht, 13 Millionen Haushalte können gar  mit bis zu 100 Mbit/s surfen. Und die Preise für die schnellen Anschlüsse muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Schon für unter 20 Euro pro Monat kann man beim größten Anbieter Kabel Deutschland mit bis zu 100 Mbit/s unbegrenzt surfen und bis zum Abwinken im Festnetz telefonieren. Das Upload-Tempo ist mit 6 Mbit/s auch nicht zu verachten. Der Sparpreis klettert zwar nach einem Jahr Vertragslaufzeit auf knapp 40 Euro pro Monat, doch im Vergleich zu DSL ist das immer noch spottbillig.

Als DSL-Alternative angesagt, doch als Zukunftstechnologie schwer im Kommen ist Breitband via LTE. Wie es Zoltan Bickel, Director LTE Commercialization von Vodafone Deutschland, ausdrückt:  LTE bietet den Breitbandzugang zum Internet ohne die Grenzen der Festnetz­anschlussdose im Haushalt“. Den Trumpf halten vor allem die Mobilfunknetzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und O2 in der Hand, die den Netzausbau vorantreiben. Nachdem die drei ihre Versorgungsverpflichtung im 800-MHz-Bereich in sechs unterversorgten Bundesländern erfüllt haben, drängt es sie nun in die Städte: Hierbei tut sich vor allem die Telekom hervor, die mit dem Ausbau der weitreichenden 1800er-Frequenzen schon letztes Jahr in 100 Städten gestartet ist. Für knapp 40 Euro erhält man beim Marktführer einen Breitbandanschluss mit bis zu 7,2 Mbit/s inklusive Surf und Telefonflat sowie einen analogen Telefonanschluss.

Auch Vodafone legt sich in puncto LTE-Angebot ins Zeug und setzt auf Vielfalt: Vier LTE-Bundles mit 3,6 bis zu 50 Mbit/s fürs Surfen und Telefonieren stehen zur Auswahl. Die Monatspreise liegen zwischen 19,99 und 59,99 Euro. Mit 15 Euro pro Monat ist der O2-LTE-Tarif Ãäußerst günstig: Doch ist bei dem 7,2-Mbit-Zugang keine Telefonie möglich. Und 1&1 nutzt für seine LTE-Angebote nicht nur das Vodafone-Netz, sondern liefert auch identische Produkte. Bis auf den Preis: Hier sind die Montabaurer etwas günstiger.